Newsbeitrag

Wirtschaftshanse vermittelt Geschäftskontakte zu Betrieben in der Region

Russisches Agrarunternehmen sucht Partner

Sechs Firmen in zwei Tagen besuchten die beiden  Geschäftsführer der russischen Adept-Gruppe aus der Hansestadt Veliky Novgorod in der Region Herford und Umgebung. Das Agrar-Unternehmen will in großem Umfang expandieren und sucht Geschäftspartner in Deutschland. Über den Wirtschaftsbund Hanse kam der Kontakt zu den Firmen der Region zustande. Ein Gegenbesuch wird für den Herbst geplant. „Die Wirtschaftshanse verfügt über ein ausgezeichnetes Netzwerk, von dem wir als neues Mitglied bereits profitieren“, sagt Roman Nisanov, Geschäftsführer der Novgorod Becon GmbH, die zur Adept-Gruppe gehört. Das Unternehmen war kurz zuvor der Wirtschaftshanse beigetreten.  

Gemeinsam mit der städtischen Wirtschaftsförderung und Werner Seeger, Ratsmitglied der Hansestadt, organisierte der Wirtschaftsbund ein Besuchsprogramm u.a. bei HTT energy in Herford, Westfleisch in Lübbecke, Syngenta Seeds in Bad Salzuflen und der Teutoburger Ölmühle in Ibbenbüren. Ziel war, dem Agrar-Unternehmen einen Einblick in unterschiedliche Bereiche modernster landwirtschaftlicher Produktion und Verarbeitung zu vermitteln und Kontakte zu möglichen neuen  Geschäftspartnern herzustellen. Werner Seeger und Marion Köhn, Geschäftsführerin der Wirtschaftshanse, begleiteten die russischen Hansemitglieder.

„Dank der Wirtschaftshanse mit ihren ausgezeichneten Kontakten und der Stadt Herford haben wir schnell und unkompliziert einige sehr interessante Firmen kennengelernt, zu denen wir künftig engere Geschäftsbeziehungen aufbauen möchten“, so Roman Nisanov.  

Zur Adept-Gruppe gehören drei Tochterunternehmen aus den Bereichen Aufzucht/Produktion, Verarbeitung eigener Produkte sowie Vertrieb und Verkauf. Das Agrarunternehmen betreibt Ackerbau und Viehzucht (Schweine, Kühe, Hühner) auf einer Fläche, die der des Kreises Herford entspricht. Die russische Firma möchte nicht nur expandieren, sondern auch weitere Geschäftsbereiche im Lebensmittelsektor aufbauen. Zudem sollen die Produktionsstätten in Russland modernisiert und nach neuesten Standards umgebaut werden. In all diesen Bereichen sucht das osteuropäische Unternehmen sowohl Handelspartner als auch neue Wege der Zusammenarbeit und Joint Ventures.

„Unseren Mitgliedern steht ein großes europäisches Netzwerk aus Unternehmen, Kommunen, Verbänden und wissenschaftlichen Organisationen zur Verfügung“, so Thomas Herold, Vorsitzender der Wirtschaftshanse. „Darüber ist es einfacher, Kontakte in andere Regionen und Länder zu knüpfen. Zudem haben sich unsere Mitglieder dem hanseatischen Codex des ehrbaren Kaufmanns verpflichtet. Das schafft eine Vertrauensbasis, auch wenn man sich noch nicht persönlich kennt.“

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