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Aktuelles

05.04.2017

Austausch zwischen deutschen und niederländischen Unternehmern

Rund 20 Unternehmer aus Deutschland und den Niederlanden informierten sich auf Einladung von Creditreform in Löhne und der Wirtschaftshanse über Chancen zum Auf- und Ausbau von Geschäftsbeziehungen zwischen beiden Ländern.

Deutsche und niederländische Experten stellten Möglichkeiten für internationale Handels- und Wirtschaftsbeziehungen vor. Wibo van Wier, Manager des Trade Office der Region Zwolle, und Mitglied im Vorstand der Wirtschaftshanse, gab einen Einblick in die Geschäftswelt und die holländische Mentalität. Er präsentierte Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen beiden Ländern. Wassilious Stilpnopulos, Verband der Vereine Creditreform Berlin, zeigte in einer Live-Demonstration, wie mittels der europäischen Unternehmensdatenbank Amadeus gezielt Geschäftskontakte passgenau zugeschnitten auf die jeweiligen Erfordernisse ermittelt werden können.

Roy Dekker, Atradius Kreditversicherung, stellte Chancen und Risiken in unterschiedlichen Branchen  auf dem niederländischen Markt vor. Seine Prognose fiel anhand dargestellter Wirtschaftsdaten positiv aus. In diesem Jahr erwarten die Niederlande, so Dekker, ein Wirtschaftswachstum von 2,1 Prozent bei sinkender Arbeitslosigkeit, steigender Konsumfreude sowie einem Anstieg der Investitionen um 5,3 Prozent. Insbesondere der Chemie- und Pharmaindustrie sowie dem Lebensmittelsektor bescheinigte er gute Aussichten. Auch den Agrar- sowie Dienst- und Finanzdienstleistungsbereich bewertete er positiv. Schwieriger sieht er die Situation in der Textilbranche oder, wegen niedriger Energiepreise, im Öl- und Gasgeschäft.

Ludwig Dinkloh, Xylem Services GmbH, berichtete von der ausgezeichneten Zusammenarbeit mit dem niederländischen Trinkwasser-Unternehmen Dunea, für den die Herforder Firma UV-Reaktoren zur umweltfreundlichen Wasserdesinfektion baut und das die Konferenzteilnehmer am Nachmittag besuchten.

Den anschließenden Herforder Hanse-Abend nutzten die Teilnehmer zum Erfahrungsaustausch. Wibo van Wier stellte zudem das Programm der Businesstage während der internationalen Hansetage im Juni in Kampen vor. 

30.03.2017

Wirtschaftshanse vermittelt Geschäftskontakte zu Betrieben in der Region - Russisches Agrarunternehmen sucht Partner

Sechs Firmen in zwei Tagen besuchten die beiden  Geschäftsführer der russischen Adept-Gruppe aus der Hansestadt Veliky Novgorod in der Region Herford und Umgebung. Das Agrar-Unternehmen will in großem Umfang expandieren und sucht Geschäftspartner in Deutschland. Über den Wirtschaftsbund Hanse kam der Kontakt zu den Firmen der Region zustande. Ein Gegenbesuch wird für den Herbst geplant. „Die Wirtschaftshanse verfügt über ein ausgezeichnetes Netzwerk, von dem wir als neues Mitglied bereits profitieren“, sagt Roman Nisanov, Geschäftsführer der Novgorod Becon GmbH, die zur Adept-Gruppe gehört. Das Unternehmen war kurz zuvor der Wirtschaftshanse beigetreten.   

Gemeinsam mit der städtischen Wirtschaftsförderung und Werner Seeger, Ratsmitglied der Hansestadt, organisierte der Wirtschaftsbund ein Besuchsprogramm u.a. bei HTT energy in Herford, Westfleisch in Lübbecke, Syngenta Seeds in Bad Salzuflen und der Teutoburger Ölmühle in Ibbenbüren. Ziel war, dem Agrar-Unternehmen einen Einblick in unterschiedliche Bereiche modernster landwirtschaftlicher Produktion und Verarbeitung zu vermitteln und Kontakte zu möglichen neuen  Geschäftspartnern herzustellen. Werner Seeger und Marion Köhn, Geschäftsführerin der Wirtschaftshanse, begleiteten die russischen Hansemitglieder.

„Dank der Wirtschaftshanse mit ihren ausgezeichneten Kontakten und der Stadt Herford haben wir schnell und unkompliziert einige sehr interessante Firmen kennengelernt, zu denen wir künftig engere Geschäftsbeziehungen aufbauen möchten“, so Roman Nisanov.  

Zur Adept-Gruppe gehören drei Tochterunternehmen aus den Bereichen Aufzucht/Produktion, Verarbeitung eigener Produkte sowie Vertrieb und Verkauf. Das Agrarunternehmen betreibt Ackerbau und Viehzucht (Schweine, Kühe, Hühner) auf einer Fläche, die der des Kreises Herford entspricht. Die russische Firma möchte nicht nur expandieren, sondern auch weitere Geschäftsbereiche im Lebensmittelsektor aufbauen. Zudem sollen die Produktionsstätten in Russland modernisiert und nach neuesten Standards umgebaut werden. In all diesen Bereichen sucht das osteuropäische Unternehmen sowohl Handelspartner als auch neue Wege der Zusammenarbeit und Joint Ventures.

„Unseren Mitgliedern steht ein großes europäisches Netzwerk aus Unternehmen, Kommunen, Verbänden und wissenschaftlichen Organisationen zur Verfügung“, so Thomas Herold, Vorsitzender der Wirtschaftshanse. „Darüber ist es einfacher, Kontakte in andere Regionen und Länder zu knüpfen. Zudem haben sich unsere Mitglieder dem hanseatischen Codex des ehrbaren Kaufmanns verpflichtet. Das schafft eine Vertrauensbasis, auch wenn man sich noch nicht persönlich kennt.“ 

21.11.2016

Hanse-Workshop Nord: Erfolgreiches Arbeitstreffen mit neuen Hanse-Ideen

Auf Einladung von Kerstin Maack, Wirtschaftsförderin der Hansestadt Buxtehude, fand in Kooperation mit Frank Tinnemeyer von der Stade Tourismus GmbH und Marion Köhn vom Wirtschaftsbund Hanse e.V. der erste Hanse-Workshop Nord statt. Fast 30 Teilnehmer aus Wirtschaftsförderung, Touristik, Hochschulen und Wirtschaft haben erstmals interdisziplinär und interkommunal Ideen und Strategien entwickelt, um die moderne Hanse stärker mit Leben zu füllen und als Marke zu nutzen. Neben der Entwicklung neuer touristischer Kooperationen im norddeutschen Raum ging es insbesondere um die bevorstehenden beiden Internationalen Hansetage in Kampen (Niederlande und Rostock mit ihren jeweiligen touristischen wie wirtschaftlichen Elementen. Klare Zielsetzung aller Akteure war es, zu einer stärkeren Vernetzung von Unternehmen, Hochschulen und Kommunen, aber auch von Wirtschaft und Tourismus zu gelangen. Kampen wird im kommenden Jahr mit „Water connects“, dem Motto des Internationalen Hansetages 2017 und seines Wirtschafts-Kongresses, diesen Weg gehen. Unternehmen und Stadtvertreter sind eingeladen, im Juni 2017 neue Technologien und Entwicklungen rund um die Wasserwirtschaft zu erörtern.

https://www.hanze2017.nl/de/congres.html

17.11.2016

Erfolgreiches Geschäftstreffen in Kohtla Järve/Estland

Persönlicher Kontakt vor Ort macht den Unterschied aus

Rund 50 Unternehmer und kommunale Entscheider aus Estland, Russland und Deutschland nahmen an einer Geschäftskonferenz in Kohtla Järve im Nordosten Estlands im Rahmen der Business-Reise der Wirtschaftshanse Ende Oktober teil. Neben der Präsentation der wirtschaftlichen und kulturellen Potenziale der Region sowie der Investitionsmöglichkeiten und Marktchancen vor Ort stand der persönliche Kontakt im Mittelpunkt der Geschäftsreise. Neben der Workshop-Konferenz besuchten die Teilnehmer verschiedene Unternehmen, die dem zuvor formulierten Anforderungsprofil entsprachen. Erfolg vermeldete der Herforder Energieanlagenbauer HTT energy GmbH: Er schlug nach hanseatischer Manier per Handschlag in eine Kooperation mit einem neuen Servicepartner in Estland ein.

Nicht jeder Kontakt führte direkt zu einem Geschäftsabschluss, doch die Treffen mit Verantwortlichen auf kommunaler Ebene und mit Unternehmern sind oft Anstoß für neue Projekte, wie die miprotek GmbH aus Buxtehude bestätigt, die Automatisierungssysteme für die Industrie entwickelt und gute Kooperationsmöglichkeiten mit estnischen Partnern sieht.

„Unsere Businessreisen zeichnen sich durch zwei Merkmale besonders aus: Die Teilnehmer sprechen direkt mit den Entscheidern vor Ort und sie erhalten genau auf ihre Wünsche und Anforderungen zugeschnittene Geschäftskontakte“, so Thomas Herold, Vorstandsvorsitzender des Wirtschaftsbund Hanse e.V.

Pressemitteilungen

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