Strunk - Praxis für Physiotherapie, Osteopathie und Reha-Sport
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Aktuelles

24.01.2017

„Talk am Mittag“ bei der Wirtschaftshanse

Staatssekretär lädt OWL-Unternehmen mit britischen Wirtschaftskontakten zu Gesprächen ein

Der Austritt Großbritanniens aus der EU war eines der zentralen Themen beim ersten Talk am Mittag, zu dem die Wirtschaftshanse eingeladen hatte. Insbesondere Vertreter der ostwestfälischen Wirtschaft zeigten sich besorgt über den von britische Regierungschefin angekündigte harten Brexit. Thomas Niehoff, Hauptgeschäftsführer der IHK Ostwestfalen sagte, einerseits wolle man den Handel mit Großbritannien nicht erschweren, andererseits dürfe man nicht den Eindruck erwecken, der Austritt aus der EU wäre für das Königreich folgenlos. Staatssekretär Dr. Marc Jan Eumann, der für den verhinderten Europaminister Lersch-Mense angereist war, lud eine Abordnung ostwestfälischer Unternehmen in die Staatskanzlei nach Düsseldorf ein, um Gespräche darüber zu führen, wie die Region mit dem Brexit umgehen könne.

Uwe Kreidel, Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes Herford e.V. sagte, dass man alles dafür tun werde, mit Kunden und Geschäftspartnern auf der Insel weiter gut zusammenzuarbeiten. Er betonte, dass es immens wichtig sei, deutlich zu machen, wie die Bürger von der EU profitieren. „Wenn wir den Bürgern die Vorteile einer EU-Mitgliedschaft nicht vermitteln, nutzen uns alle Erfolge nichts“, so Kreidel. Herfords Bürgermeister Tim Kähler ergänzte: „Europa muss in den Herzen der Menschen ankommen“.

Junge Menschen sehen viel eher die Vorteile eines gemeinsamen Europas, erklärte Annette Klinkert, Organisatorin des Europäischen Schülerparlaments. „Die Jugendlichen haben keinen so defizitorientierten Blick auf Europa. Sie sehen nicht nur den Absatzmarkt“, so Klinkert. Sebastian Dietz, zweifacher Paralympic-Sieger aus Herford, forderte von der Politik: „Wir müssen den Menschen viel deutlicher mitteilen, dass Europa mehr ist, als Geld und Waren auszutauschen“.

Trotz aller Negativ-Schlagzeilen angesichts des angekündigten Brexits, den Problemen mit Griechenland und der hohen Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa sieht Staatssekretär Eumann der Zukunft Europas positiv entgegen. Europa hätte schon schwierigere Zeiten überstanden. Thomas Niehoff mahnte jedoch, die wirtschaftlichen Probleme der südlichen EU-Länder nicht zu verharmlosen. „Die Drogen der Europäischen Zentralbank sind irgendwann erschöpft“ sagte Uwe Kreidel und ergänzte, dass ein Schuldenschnitt für manche Länder nicht ausgeschlossen sei.

21.11.2016

Hanse-Workshop Nord: Erfolgreiches Arbeitstreffen mit neuen Hanse-Ideen

Auf Einladung von Kerstin Maack, Wirtschaftsförderin der Hansestadt Buxtehude, fand in Kooperation mit Frank Tinnemeyer von der Stade Tourismus GmbH und Marion Köhn vom Wirtschaftsbund Hanse e.V. der erste Hanse-Workshop Nord statt. Fast 30 Teilnehmer aus Wirtschaftsförderung, Touristik, Hochschulen und Wirtschaft haben erstmals interdisziplinär und interkommunal Ideen und Strategien entwickelt, um die moderne Hanse stärker mit Leben zu füllen und als Marke zu nutzen. Neben der Entwicklung neuer touristischer Kooperationen im norddeutschen Raum ging es insbesondere um die bevorstehenden beiden Internationalen Hansetage in Kampen (Niederlande und Rostock mit ihren jeweiligen touristischen wie wirtschaftlichen Elementen. Klare Zielsetzung aller Akteure war es, zu einer stärkeren Vernetzung von Unternehmen, Hochschulen und Kommunen, aber auch von Wirtschaft und Tourismus zu gelangen. Kampen wird im kommenden Jahr mit „Water connects“, dem Motto des Internationalen Hansetages 2017 und seines Wirtschafts-Kongresses, diesen Weg gehen. Unternehmen und Stadtvertreter sind eingeladen, im Juni 2017 neue Technologien und Entwicklungen rund um die Wasserwirtschaft zu erörtern.

https://www.hanze2017.nl/de/congres.html

17.11.2016

Erfolgreiches Geschäftstreffen in Kohtla Järve/Estland

Persönlicher Kontakt vor Ort macht den Unterschied aus

Rund 50 Unternehmer und kommunale Entscheider aus Estland, Russland und Deutschland nahmen an einer Geschäftskonferenz in Kohtla Järve im Nordosten Estlands im Rahmen der Business-Reise der Wirtschaftshanse Ende Oktober teil. Neben der Präsentation der wirtschaftlichen und kulturellen Potenziale der Region sowie der Investitionsmöglichkeiten und Marktchancen vor Ort stand der persönliche Kontakt im Mittelpunkt der Geschäftsreise. Neben der Workshop-Konferenz besuchten die Teilnehmer verschiedene Unternehmen, die dem zuvor formulierten Anforderungsprofil entsprachen. Erfolg vermeldete der Herforder Energieanlagenbauer HTT energy GmbH: Er schlug nach hanseatischer Manier per Handschlag in eine Kooperation mit einem neuen Servicepartner in Estland ein.

Nicht jeder Kontakt führte direkt zu einem Geschäftsabschluss, doch die Treffen mit Verantwortlichen auf kommunaler Ebene und mit Unternehmern sind oft Anstoß für neue Projekte, wie die miprotek GmbH aus Buxtehude bestätigt, die Automatisierungssysteme für die Industrie entwickelt und gute Kooperationsmöglichkeiten mit estnischen Partnern sieht.

„Unsere Businessreisen zeichnen sich durch zwei Merkmale besonders aus: Die Teilnehmer sprechen direkt mit den Entscheidern vor Ort und sie erhalten genau auf ihre Wünsche und Anforderungen zugeschnittene Geschäftskontakte“, so Thomas Herold, Vorstandsvorsitzender des Wirtschaftsbund Hanse e.V.

Pressemitteilungen

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